Weingut Hey
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Guten Wein trinkt man am besten mit Freunden

Weingut Hey

Am Fuße des Naumburger Steinmeisters hat Matthias Hey seine Lebensaufgabe und sein Glück gefunden. Dabei kam er zum Wein wie die Jungfrau zum Kind.
Köpfe:
Matthias Hey mit Familie
Hände:
14
Gründung:
2007
Fläche:
6 ha
Bg51 Winzer:
Bg51 Gründungsmitglied
Bg51 Rebsorten:
  • Weißburgunder
  • Riesling
  • Spätburgunder
  • Blauer Zweigelt

2001 hatten seine Eltern den idyllisch-mediterran anmutenden Hof erworben. Überwucherte Rieslingstöcke aus den 1930er und Blauer Zweigelt aus den 1980er Jahren standen auf dem angrenzenden Steilhang, den er mit großer Abenteuerlust und unterstützt von Familie und Partner wieder zu einem richtigen Weinberg gemacht hat – und dabei auch gleich die ganze Lage aus dem Dornröschenschlaf erweckte.

„Das Weingut bin nicht nur ich.“

Die Handarbeit in diesem kleinen aber feinen Rebgarten, die Herstellung und der Genuss eines hochwertigen Naturprodukts sind für Hey Ausdruck seiner ursprünglichen und nachhaltigen Lebensart, die für ihn ohne Gastfreundschaft und Geselligkeit undenkbar ist. An seinem Tisch kommen alle gerne zusammen. Er ist ein authentischer Botschafter für die Zusammengehörigkeit von Wein, Kultur und Kulinarik. Mit unverkennbar großer Freude organisiert er Menüabende, Grill- und Sommerfeste oder Hofkonzerte.

 

Hey gilt als Shootingstar der Region, hat er es doch innerhalb von wenigen Jahren zu großer Anerkennung gebracht. Wer mit ihm durch Rebgarten und Weinkeller spaziert, spürt schnell: Der junge Mann kennt jede Traube persönlich und er arbeitet engagiert an der Stilistik. Sein Ziel ist es, Terroir schmeckbar zu machen. „Wir wollen große Weine machen und nicht nur technisch gut Gemachte“. Sein Riesling gärt spontan, steht lange auf der Maische und hat Zeit zu reifen. Der Wein belohnt die Mühe mit einer eigenständigen Aromatik, die sich erfrischend von den etablierten Riesling-Gebieten unterscheidet. Eine unverwechselbare Handschrift haben auch seine Roten; hier verschafft Hey insbesondere dem Blauen Zweigelt eine ungewöhnliche Struktur und Aromafülle. Auf den bisherigen Erfolgen will er sich aber nicht ausruhen: „Die Aufnahme in den VDP ist für uns Anlass, noch besser zu werden.“